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Neuigkeiten

Sie bringen es auf zehnmal mehr Zellen als der Mensch selbst, tragen hundertmal so viel Erbinformation und wiegen zusammen bis zu zwei Kilogramm. Gemeint sind die Billionen mikroskopisch kleiner Mitbewohner auf und in unserem Körper. In ihrer Gesamtheit bezeichnen Mediziner sie als Mikrobiom. Welche Bedeutung es für Gesundheit und Krankheit hat, erklärte Professor Dr. Joachim Labenz beim Siegener Forum Gesundheit. In der Cafeteria des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen machte der Direktor der Inneren Medizin deutlich: „Ohne unsere Mitbewohner könnten wir nicht leben.“ Sie wirken beispielsweise bei Immunabwehr und Verdauung mit, bilden Vitamine, lassen uns bei Kälte nicht erfrieren und beeinflussen das Zellwachstum.

1220 gemeinsame Arbeitsjahre für das Wohl von Patienten, Mitarbeitern und einen reibungslosen Klinikalltag: 44 Mitarbeiter des Diakonie Klinikums an den Standorten Siegen, Freudenberg und Kredenbach haben in diesem Jahr ihr Dienstjubiläum begangen. Für ihre langjährige Treue bedankten sich Geschäftsführer Hubert Becher, die Verwaltungsleiter Fred-Josef Pfeiffer und Jan Meyer, Personaldirektor Dr. Jörn Baaske sowie Pflegedirektor Sascha Frank während der Weihnachtsfeier, die von allen drei Betriebsstätten gemeinsam begangen wurde.

Bei der Fortbildungsveranstaltung „Innovationen in der Kardiologie 2017“ hat die Sektion Kardiologie des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen rund 50 Mediziner im Siegener Kulturhaus Lÿz über ihr Leistungsspektrum informiert. Dabei stellten die Fachleute aktuelle Diagnose- und Therapiemethoden vor und gaben den Besuchern Tipps für die alltägliche Praxis. Gastreferent war der niedergelassene Kardiologe Dr. Fabian Krämer aus Siegen.

Wer den Tagestreff Diakonie Siegen betritt, taucht in eine weihnachtliche Miniaturwelt ein. Mit Liebe zum Detail haben Gäste und Mitarbeiter eine Krippe angefertigt, die in der Einrichtung der Ambulanten Dienste der Diakonie in Südwestfalen das Geschehen rund um die Geburt Christi darstellt.

Gemütliche Stunden, Zeit mit der Familie, Zeit der Besinnung und Vorfreude – so stimmen sich die Menschen dieser Tage auf Weihnachten ein. Doch am Sonntag beginnt mit dem 1. Advent nicht nur die Vorweihnachtszeit. Am 3. Dezember ist auch der Internationale Tag für Menschen mit Behinderung.

Um den Verein „Gegen Armut Siegen!?“ und damit Besucher des Siegener Café Patchwork zu unterstützen, hat der Rotaract Club Siegen sechs Einkaufswagen randvoll mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln gefüllt bekommen. Dazu motivieren sie im Dornseifer Frischemarkt in Siegen-Weidenau Kunden dazu, ein Teil mehr einzukaufen und dieses zu spenden. Das Café Patchwork ist der Tagesaufenthalt der Wohnungslosenhilfe der Diakonie in Südwestfalen. Dort können Menschen, die von Armut und Obdachlosigkeit betroffen sind tagsüber essen, duschen, ihre Wäsche waschen und sich aufhalten.

Mit kreativen Ideen und nach Herzenslust tüftelt die Männerwerkgruppe im Fliedner-Heim. Derzeit ist sie besonders aktiv, da sie für den Weihnachtsmarkt, der am Freitag, 8. Dezember, von 14 bis 17 Uhr, stattfindet, weihnachtliche Dekoartikel anfertigen. Interessierte sind eingeladen, gemütlich durch den Markt im Eingangsbereich der Seniorenpflegeeinrichtung zu schlendern. Daneben bieten auch Aussteller aus der Umgebung unter anderem weihnachtliche Geschenkartikel, kunstvolle Kleinigkeiten aus Holz, handgestrickte Strümpfe oder Weihnachtskarten an. Für das leibliche Wohl ist mit Würstchen, Glühpunsch, Waffeln und Kaffee gesorgt.

Die Koordinatorin und Leiterin des Ambulanten Ev. Hospizdienstes Siegerland Silvia Teuwsen sowie ehrenamtliche Hospizbegleiter sind von Superintendent Peter-Thomas Stuberg im Gemeindezentrum Christuskirche in ihren Dienst eingeführt geworden. Silvia Teuwsen: „Sie sind als Ehrenamtliche gemeinsam auf dem Weg, sterbenden Menschen Unterstützung zu geben, da zu sein, Zeit zu haben, ein offenes Ohr, eine helfende Hand, ein Gebet, ein Lied. Ich wünsche Ihnen die Kraft, Menschen auf ihrem letzten Weg ermutigend zu begleiten.“

Islamophobie und Antisemitismus als Formen des Rassismus werden in der Gesellschaft oft gleichgesetzt. Ob dies annehmbar ist und welche Bedeutung hinter den Begriffen steckt, hat Alex Feuerherdt, freier Publizist aus Köln, vor rund 80 Besuchern in der Siegener Blue Box erläutert. Dabei machte er sich gegen Ausgrenzung und für Gleichberechtigung stark. Anlass war die 2. Demokratiekonferenz der Integrationsagentur der Diakonie in Südwestfalen und der Universitätsstadt Siegen.

Um schwer verletzte oder kranke Menschen so schnell und gut wie möglich zu versorgen, ist vor allem Teamarbeit wichtig. Nicht nur am Einsatzort oder in der Notaufnahme, sondern auch an der Schnittstelle von Rettungs- und Krankenhausteam. 120 Ärzte und Rettungssanitäter informierten sich beim 1. Symposium Rettungsdienst im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, wie das Zusammenspiel im Notfall optimal aussehen sollte.

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