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Neuigkeiten

Eine vollbesetzte Krankenhaus-Cafeteria, Lob und dankende Worte, rockige Volksmusik, ein bayrisches Schlemmer-Buffet und eine besondere Auszeichnung für einen Menschen, der es einfach verdient hat: Mit einem stimmungsvollen Festabend hat die Diakonie in Südwestfalen ehrenamtliches Engagement gewürdigt. 150 Frauen und Männer feierten im Siegener Diakonie Klinikum Jung-Stilling in der „Woche der Diakonie“ den Festabend für Ehrenamtliche.

Ein Schamlippenpilz ist eine häufig auftretende Infektion, die fast jede Frau einmal im Leben erleidet und unter anderem durch Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) begünstigt wird. Um gut- und bösartige Krankheiten der Schamlippen (Vulva) ging es bei der ärztlichen Fortbildungsveranstaltung „Gyn aktuell“ im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Es referierten Prof. Dr. Werner Mendling, Leiter des Deutschen Zentrums für Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Wuppertal, und Dr. Volker Müller, Chefarzt der Gynäkologie und gynäkologischen Onkologie im Diakonie Klinikum Jung-Stilling. Klinik- und Praxisärzte besuchten die Veranstaltung, die von den Gynäkologen und Initiatoren Dr. Volker Jung und Dr. Osama Shamia aus Siegen geleitet wurde.

Wartezeiten auf lebensrettende Organspenden verkürzen, mehr Transplantationen realisieren, Transplantationsbeauftragte der Krankenhäuser in Entscheidungsprozesse einbeziehen – Themen, die beim Siegener Symposium Organspende im Diakonie Klinikum Jung-Stilling im Mittelpunkt standen. Rund 80 Besucher, darunter Ärzte, medizinisches Pflege- und Fachpersonal, Transplantationsbeauftragte sowie Interessierte, informierten sich im Hörsaal über Ablauf und Organisation von Entscheidungsprozessen für Organspende bis hin zur Transplantation.

Rund um die Familie dreht sich die „Woche der Diakonie 2018“ der Diakonie in Südwestfalen vom 12. bis 16. September. Auf dem Programm stehen die Einführung des neuen theologischen Geschäftsführers Pfarrer Jörn Contag, ein Vortrag zum Thema Demenz, ein Festabend für Ehrenamtliche, ein Familientag für Mitarbeitende sowie Gottesdienste in verschiedenen Kirchengemeinden.

Die Kommunikation zwischen Patienten, Pflegekräften und Ärzten verbessern, mehr Zeit am Patientenbett schaffen, Nachwuchs in der Pflege gewinnen und die medizinische Versorgung für Menschen auf dem Land sichern: Mit diesen Themen setzte sich Dr. Ralf Brauksiepe, Patientenbeauftragter der Bundesregierung, bei seinem Besuch im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen auseinander. Im Gespräch mit Geschäftsführern, Ärzten, Pflegedienstleitern, Qualitätsmanagement-Beauftragten, Patientenfürsprechern und weiteren Mitarbeitern der Diakonie in Südwestfalen informierte sich der Politiker über die Lage in Siegen. Als Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Kreistag von Siegen-Wittgenstein war Kornelia Busch-Pfaffe vor Ort.

Senioren leiden besonders häufig unter Rückenbeschwerden, da die Muskulatur im Alter zunehmend schwächer wird. Umso wichtiger ist es, den Rücken zu entlasten und zu entspannen. Das Wohlbefinden von Bewohnern und Mitarbeitern des Altenzentrums Freudenberg liegt dem Förderverein am Herzen. Deshalb haben die Mitglieder 4500 Euro für einen elektrischen Massagesessel gespendet.

Geschafft: Nach 65 Wochen Schulbank drücken an der Krankenpflegeschule der Diakonie in Südwestfalen, 14 praktischen Einsätzen und sieben Abschlussprüfungen mit guten und sehr guten Ergebnissen strahlten die frisch gebackenen Gesundheits- und Krankenpfleger stolz und in feinem Dress ihren Familien, Freunden, Lehrern und Gratulanten entgegen. In der Cafeteria des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen haben die 20 Damen und Herren des Kurses 129 ihr bestandenes staatliches Examen ausgelassen gefeiert.

Aromatisch, intensiv und leicht scharf: Der Duft von orientalischem Essen hat zahlreiche Besucher in das Café Patchwork nach Siegen gelockt. Bereits zum vierten Mal spendete die Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde aus Betzdorf Mahlzeiten an das Café Patchwork, eine Einrichtung der Wohnungslosenhilfe der Diakonie in Südwestfalen.

Im Hinterhof des Siegener Café Patchwork stehen zwei große, rot leuchtende Zelte. Acht freiwillige Helfer schneiden Hamburgerbrötchen auf, richten Käse und Salat an, stellen Getränke bereit. Bei guter Laune werden auf einem großen Gasgrill die ersten Frikadellen gebraten. Das Rapid Relief Team, kurz RRT, ist zu Gast und macht Hamburger für die Besucher des Tagesaufenthalts der Wohnungslosenhilfe der Diakonie in Südwestfalen. Bei den Ehrenamtlichen handelt es sich um eine freiwillige, gemeinnützige Organisation, die Einsatzkräfte wie die Feuerwehr in Krisensituationen mit Essen und Trinken unterstützt. Gleichzeitig hilft das Team obdachlosen Menschen und unterstützt Wohltätigkeitsorganisationen.

Medizinern unter die Arme greifen, in deren Heimat die gesundheitliche Versorgung und das Bildungssystem nicht so gut aufgestellt sind: Bereits der zweite Mediziner aus Vietnam hat über ein Stipendium Dr. Birgit Schulz, Oberärztin für Unfall- und orthopädische Chirurgie, im Diakonie Klinikum Bethesda in Freudenberg besucht und sie drei Monate in ihrem Arbeitsalltag begleitet. Assistenzarzt Pham Than Nha erhielt dafür eines der ersten Internationalen Hospitationsstipendien von der Deutschen Gesellschaft für Schulter- und Ellenbogenchirurgie. Dieses wurde auf Rat der Chirurgin hin eingerichtet. Unterstützt wurde Nha mit 2500 Euro. Er ist Assistenzarzt an der Uniklinik Cho Ray in Ho Chi Minh Stadt, sein Kollege Thai Hong Phong wurde ebenfalls mit dem Stipendium gefördert und hospitierte im vergangenen Jahr im Bethesda.

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